English theatre night

von Roswitha Kathrein
26. Juni 2026

Was kann schöner sein, als gegen Schulende

1. bei Eltern, Oma und Opa und Geschwistern mal sein Können zu zeigen und...

2. mit den besten Freunden an einem Ort zu übernachten, der viel mehr ist als ein Gebäude, an dem man zusammen arbeitet und schwitzt: ein Ort, wo man zusammen lacht, weint, lernt, reifer wird, sich freut und Lebenserfahrung sammelt.

Diese Nacht war für uns alle, Lehrerinnen und SchülerInnen ein großes Erlebnis. Lange wurde geprobt. Niemand kann vorhersagen, wie dann die Aufführung gelingt. Das ist jedoch nicht das Wichtigste. Wir LehrerInnen können mit Gewissheit sagen, dass unsere Schützlinge viel lernen konnten: Improvisation (keine der 3 Aufführungen vor dem Verwandtenpublikum war gleich, immer spielte die Persönlichkeit der Jugendlichen mit), Verantwortung (alle wollten, dass der Abend gut gelingt und dass die Eltern stolz sind und sich freuen), Freundschaft (sowas ist mehr als Begegnung am Vormittag, denn unsere Jugendlichen haben ein starkes Gefühl von Zusammengehörigkeit und haben bewiesen, dass sie zusammenhelfen können). 

Ich persönlich finde, dass der Mix  das Besondere des Abends war: Es gibt richtige Profis, die ein Megatalent haben und Sketches oder Dramen auch auf Englisch spielen, die kaum zu toppen sind. Dann gibt es Spaßvögel, richtige Comedians, die genau wissen, was sie wie und wann einsetzen, auch wenn sie nicht die English-Pros sind, und dann gibt es die Typen, die im richtigen Moment das Richtige  tun und sagen, egal in welcher Sprache, und dann passt es auch.

Das ist das Schöne an einer Mittelschule. Alle Charaktere, alle Talente, alle Voraussetzungen finden ihren Platz. Niemand muss perfekt sein, auch das kleine Können wird geschätzt. Niemand soll sich schämen und niemand wird überfordert. 

Ich sage: Ein Abend/ eine Nacht, auf die wir alle stolz sein können. 

Danke dem Elternverein für das Sponsoring der Pizzas. 

Danke den Eltern und Familien fürs Kommen und Applaudieren und Bestärken.

Danke der Schulleitung für das Ermöglichen der Aktion "Schlafen an der Schule und Frühstücken" (und den freien Freitag).

Danke den tollen Helferinnen, die so selbstständig arbeiten können und das alles ermöglichen, fast wie Erwachsene, bin sehr stolz auf euch! (ihr wisst, wer gemeint ist)

Danke allen freiwilligen HelferInnen (allen voran unserem Schulwart)

Hoffentlich habe ich niemanden vergessen. 

Was für eine schöne Aktion am Schuljahresende! Ich freue mich vor allem für all jene Jugendliche, die die Schule als tollen Ort zum Spaß haben kennenlernen konnten. Und als Ort, an dem man über sich selbst viele Dinge lernen und stolz auf sich sein kann. Schönen Sommer allen!